Gehirnverschmutzung Informatives Banner

Was Sie über den Schundfilm Battle Royale wissen sollten

Vielleicht wurden Sie schon vor dem Gewaltvideo Battle Royale gewarnt, das vor einiger Zeit - obwohl es zahlreiche Proteste aus der Bevölkerung gegeben hat - auf dem deutschen Markt veröffentlicht wurde.

Dieses Gewaltvideo hat folgenden Inhalt:

Schüler(innen) einer Schulklasse töten sich gegenseitig und verschonen dabei nicht einmal ihre Lehrer(innen). Durch die dargestellten Gewalthandlungen versucht der Film seine Anziehungskraft auf die Zuschauer(innen) zu gewinnen.

Der "Film" Battle Royale lebt ausschließlich von brutalen, grausamen und geschmacklosen Szenen.


Szene aus dem Gewaltvideo Battle Royale

Obwohl der "Film" für den deutschen Markt entschärft wurde und dem Zuschauer/der Zuschauerin damit wenigstens die allerschlimmsten Gewaltszenen erspart bleiben, muss man/frau sich doch ernsthaft fragen, was das an der Botschaft eines Films ändern soll, dessen gesamte Rahmenhandlung ausschließlich dazu dient, grausamste Gewalttätigkeiten darzustellen und Jugendliche gegen ihre LehrerInnen aufzuhetzen!

Das Gewaltvideo Battle Royale stellt weder eine Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dar, noch zielt es auf das kritische Bewußtsein des Betrachters/der Betrachterin ab. Der "Film" liefert auch keinen Denkanstoß hinsichtlich der Ursachen von grausamer Gewalt - so wird zum Beispiel an keiner Stelle des Films erwähnt, dass die Gewalttätigkeit der SchülerInnen in diesem Film durch Medienkonsum verursacht wurde.

Herbert (die freundliche Überwachungskamera) sagt:
An den Ergebnissen der PISA-Studie sind Filme wie Battle Royale nicht ganz unschuldig.

Noch etwas ist merkwürdig:

Es fällt auf, dass einige der ensetzlichsten Gewaltvideo's der letzten Jahre aus Japan oder Hongkong stammen. FilmexpertInnen empfehlen inzwischen, zunächst gar keine Filme mehr aus dem asiatischen Raum in Deutschland zu veröffentlichen: "Statt die Gehirne von Jugendlichen mit Schundfilmen zu verschmutzen, sollten wir ihnen Medienkompetenz vermitteln. Und das geht nur durch ein vollständiges Verbot von Gewaltvideo's und Killerspielen! "

Aber natürlich reicht das noch nicht!

Auch im Ausland ist durchaus Bewusstsein für das Gewaltvideoproblem vorhanden - nur weiß man/frau dort noch nicht, wie man/frau am besten gegen diesen Schund vorgehen könnte. Und hier können PolitikerInnen im Ausland noch viel von uns lernen: Einen Resischöhr, der ein Gewaltvideo wie Battle Royale produziert, würde man/frau in Deutschland für bis zu 12 Monate ins Gefängnis stecken, um ihm Zeit zum Nachdenken zu geben! Auf diese Weise konnte die Produktion von Gewaltvideo's im Geltungsbereich des § 131 StGB wirkungsvoll unterbunden werden. Es wäre wünschenswert, dass auch im Ausland verstärkt auf die bemerkenswerten Erfolge aufmerksam gemacht wird, die wir mit dem Verbot der Produktion von Gewaltvideo's gemacht haben.

Informieren Sie sich, bevor es zu spät ist!

 |  Mediengewalt  |  Das Internet  |  Drogen  |  Popmusik  | 
 |  Was tun?  |  Fragen Sie Herbert!  |  Über uns  |  Ihre Meinung!  |