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Einige Mythen über Kinderpornografie im Internet — endlich widerlegt!

Mythos #1: „Die von der Regierung geplanten Internetsperren verstoßen gegen das Grundgesetz.“

Bürger(innen)rechtler(innen) behaupten: „Diese Sperren dürften kaum dazu beitragen, dass es weniger sexuellen Missbrauch von Kindern gibt. Aber wenn man erst einmal damit anfängt, den Zugang zu bestimmten Internetseiten zu blockieren, besteht auf lange Sicht die Gefahr, dass eine Zensur-Infrastruktur errichtet wird, und dass schließlich auch Inhalte gesperrt werden, die eigentlich legal sind. Da stimmt das Verhältnis ganz einfach nicht."

Wir dagegen sagen: Wer sich mehr Sorgen um das Grundgesetz macht als um die Sicherheit seiner Kinder, der hat vermutlich gar keine! So etwas hat ja gerade noch gefehlt: Erst aus purem Egoismus (weil Geld, Karriere, Freizeit etc. als wichtiger empfunden werden) keine Kinder in die Welt setzen, und dann auch noch tatenlos zuschauen, wenn die Kinder anderer Leute im Internet sexuell missbraucht werden. Wer so egoistisch ist, soll doch bitte erst mal eigene Kinder bekommen, bevor er/sie sich in die Diskussion über Internetsperren einmischt!

Mythos #2: „Kinderpornos sind nicht unbedingt das, was man/frau sich darunter vorstellt.“

„Bei Kinderpornos muss es sich nicht unbedingt um Aufnahmen handeln, auf denen Kinder vergewaltigt werden" , teilte uns neulich ein Möchtegern-Experte mit. „Tatsächlich macht solches Material sogar nur einen geringen Teil von den Kinderpornos aus, die sich in Umlauf befinden. Viel weiter verbreitet sind dagegen so genannte ‚Posing-Aufnahmen’, und die mögen zwar geschmacklos und unmoralisch sein, und illegal sind sie ebenfalls — trotzdem handelt es sich dabei nun mal nicht um die immer wieder beschworenen Aufnahmen von Kindern, die in irgendwelchen Pornokellern vergewaltigt werden. Dass es dann auch noch eine Massenproduktion von derartigen Pornokeller-Aufnahmen geben soll, können wir getrost — und zum Glück, sollte man vielleicht sagen — ins Reich der Legenden verweisen. Nebenbei können übrigens auch Zeichnungen und Texte unter den Begriff ‚Kinderpornografie’ fallen, beispielsweise die so genannten Lolicon, die in Japan recht beliebt sind."


Schlimm: Jetzt gibt es sogar schon gezeichnete Kinderpornos!

Wir dagegen sagen: Über die Zustände in Japan sind wir zutiefst schockiert: Wenn es wirklich stimmen sollte, dass solche widerwärtigen Zeichnungen dort erlaubt sind, werden wir uns in Zukunft entschieden dagegen einsetzen, dass Japan der EU beitritt!

Im Übrigen wissen wir nicht, was „Posing-Bilder” sind, wollen das auch gar nicht wissen  — von einer international anerkannten Expertin wissen wir aber, dass die von der Regierung geplanten Internetsperren nicht wegen derartiger Aufnahmen errichtet werden, sondern dass es hier wirklich um Bilder und Videos von Kindern geht, die vor der Kamera brutalst vergewaltigt werden — und dass das Internet voll von solchen Aufnahmen ist! Herbert (die freundliche Überwachungskamera) sagt:
Da verlassen wir uns doch lieber auf diese Expertin (zumal diese selbst Mutter zahlreicher Kinder ist und der Schutz der Kleinen ihr schon deshalb am Herzen liegen muss) als auf irgendwelche Besserwisser(innen), die im Internet nach Kinderpornos geforscht haben und durch das Betrachten dieses grauenvollen Materials höchstwahrscheinlich pädofil geworden sind!

Davon abgesehen: Ob das Opfer nun in der Realität vergewaltigt wird oder „nur“ auf dem Papier, ob überhaupt irgendeine Art von Missbrauch stattfindet oder nicht — das ist doch alles völlig unwichtig, wenn es
KINDER
sind, die es hier zu schützen gilt!

Mythos #3: „Es gibt keinen Massenmarkt für Kinderpornografie.“

Möchtegern-Expert(inn)en behaupten: „Die Herstellung von Kinderpornografie ist praktisch überall auf der Welt verboten. Allein schon aus diesem Grund werden die Kinderpornos, die im Internet kursieren, üblicherweise nicht verkauft, sondern von Pädophilen untereinander getauscht. Beim allergrößten Teil dieses Materials (manche Quellen sprechen von weit über 90%) handelt es sich um Aufnahmen, die schon mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte alt sind. Wenn neues Material in Umlauf gebracht wird, handeln die Täter meistens aus Geltungssucht und nicht um Profit zu machen. Seit den 1980ern ist nur ein einziger Fall bekannt, in dem kinderpornografisches Material (in diesem Fall so genannte ‚Posing-Aufnahmen’) in nennenswertem Umfang kommerziell hergestellt wurde."

Wir dagegen sagen: Wer ernsthaft behauptet, dass es keinen Markt für Bilder und Videos gibt, auf denen kleine, unschuldige, wehrlose Kinder brutalst vergewaltigt und hinterher oft sogar getötet, geschlachtet und aufgegessen werden, der hat sie doch echt nicht mehr alle beisammen! Schließlich wissen wir doch alle, dass es sich bei über der Hälfte der Internet-Nutzer(innen) um Männer handelt!   M Ä N N E R ! ! ! Und wir alle wissen, dass es Männer gibt, die bereit sind, für jeden erdenklichen Schweinkram Geld zu bezahlen — also auch für solches widerwärtige Material!

Die Behauptung, dass es sich beim größten Teil der im Umlauf befindlichen Kinderpornos um uraltes Material handeln soll, ist übrigens einfach nur lächerlich: Wenn das tatsächlich stimmen sollte, müssten die darin dargestellten Kinder doch inzwischen längst erwachsen sein. Und da Kinderporno-Konsumenten nun mal kein Interesse an Darstellungen von Erwachsenen haben, muss ein ständiger Nachschub von scheußlichen Bildern produziert werden, auf denen Kinder auf entsetzlichste Weise missbraucht werden. Inzwischen sind es sogar schon Neugeborene, die da vor laufender Kamera vergewaltigt werden — und die Opfer(innen) werden immer jünger!

Mythos #4: „Internetsperren gegen Kinderpornografie sind unwirksam.“

Bürger(innen)rechtler(innen) behaupten: „Die von der Bundesregierung geplanten Internetsperren können innerhalb weniger Minuten umgangen werden. Und selbst wenn es wirksame Sperren gäbe, würde das keinen großen Unterschied machen, da Kinderpornografie in den allermeisten Fällen nicht übers WWW verbreitet, sondern in den Teilen des Internets getauscht wird, in denen sich Zugriffe nicht so einfach blockieren lassen. Durch die Sperren werden also nur die Leute abgeschreckt, die an Kinderpornos ohnehin kein großes Interesse haben."

Wir dagegen sagen: China, Iran, Nordkorea, Birma, Saudi-Arabien, Kuba — was, glauben Sie, haben all diese Staaten gemeinsam? Alle schaffen es, den Zugriff auf rechtswidrige Internetseiten wirksam zu blockieren! Und wenn sogar die das schaffen, sollen wir in Deutschland nicht ebenfalls dazu in der Lage sein? Liebe Bürger(innen)rechtler(innen), machen Sie sich doch bitte nicht lächerlich!

Mythos #5: „Sexueller Missbrauch von Kindern findet fast immer außerhalb des Internets statt.“

Möchtegern-Expert(inn)en behaupten: „Ein kurzer Blick in die BKA-Statistik verrät, dass sexueller Missbrauch von Kindern leider häufig vorkommt — aber dass die Fälle, in denen nebenbei eine Kamera läuft, dabei ziemlich selten sind. Ob im konkreten Einzelfall nun pornografisches Material produziert wird oder nicht — Kindesmissbrauch findet fast immer im Verwandten- oder näheren Bekanntenkreis statt. Oft kommt es aber nicht zur Anzeige, die Täter werden in Schutz genommen, den Opfern wird kein Glauben geschenkt, man versucht, die Angelegenheit unter den Teppich zu kehren... Das ist dem, was die Bundesregierung jetzt mit ihren Internetsperren versucht, gar nicht so unähnlich: Da werden Stoppschilder aufgestellt, um der Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln, dass etwas gegen sexuellen Missbrauch von Kindern getan wird — gegen den täglich stattfindenden Missbrauch in der Familie, der Schule, dem Sportverein etc. bewirken diese Stoppschilder aber überhaupt nichts."

Wir dagegen sagen: Glaube keiner Statistik, die du nicht... — Sie wissen schon ;-) Schieben wir diese unsinnigen Statistiken, die eh kein Mensch braucht, doch einfach mal zur Seite und benutzen wir unseren gesunden Menschenverstand: Wo, bitteschön, hört man/frau denn immer wieder davon, dass Kinder sexuell missbraucht werden? Doch wohl im Internet, wo sich hinter jedem zweiten Mausklick die widerlichsten Aufnahmen von hilflosen Kindern verbergen, die vor laufender Kamera erniedrigt, gequält und vergewaltigt werden! Dagegen ist uns noch kein einziger Fall bekannt, in dem ein Kind außerhalb des Internets missbraucht wurde. (Mal abgesehen von dieser 20jährigen aus der Nachbarschaft, die seit ein paar Jahren behauptet, als Kind von ihrem Stiefvater missbraucht worden zu sein. In der Gemeinde ist man/frau sich aber schnell darüber einig geworden, dass dieser ehrenwerte Mensch einem Kind niemals etwas antun würde, und dass seine Stieftochter wohl an Wahnvorstellungen leidet — kein Wunder, dass sie schon dreimal in der Psychiatrie war.)

Wir betonen es noch einmal: Es geht hier um Verbrechen, bei denen
KINDER
die Opfer(innen) sind! Auch Ihr eigenes Kind könnte irgendwann betroffen sein, wenn das Internet nicht endlich abgeschaltet wird!

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